Die Stadtteilwehren Dörnigheim und Bischofsheim wurden zu einem Feuer in einer Autowerkstatt alarmiert. Das TLF 20/25 der Stadtteilfeuerwehr Wachenbuchen befand sich bei einer Übung in unmittelbarer Nähe der Einsatzstelle und begann unmittelbar mit Erstmaßnahmen. An der Einsatzstelle brannte ein mit Flüssiggas betriebener PKW in einer Autowerkstatt in voller Ausdehnung. Zur Brandbekämpfung wurden zwei C-, ein CAFS- und zwei B-Rohr unter PA eingesetzt. Das aus dem Tank des Fahrzeuges austretende Flüssiggas musste aus Sicherheitsgründen kontrolliert abbrennen. Durch die Gefahr von berstenden Druckgasbehältern war ein direkter Innenangriff nicht möglich. Die Gasflaschen wurden im Außenangriff unter Deckung von drei Trupps unter PA gekühlt, bis das Gas aus dem PKW abgebrannt war. Ein Mitarbeiter der Firma musste mit Brandverletzung an den Rettungsdienst übergeben werden. Ein Passant wurde mit Verdacht auf eine Rauchgasinhalation ebenfalls an den Rettungsdienst übergeben. Nach abbrennen des Flüssiggases aus dem Fahrzeugtank wurde das Feuer mit einem Schaumrohr abgelöscht. Die Halle wurde mit Druckbelüftern entraucht. Am Gebäude und den in der Werkstatt befindlichen PKW entstand erheblicher Sachschaden. Der Erste Stadtrat Ralf Sachtleber und der Kreisbrandinspektor Markus Busanni informierten sich vor Ort über den Einsatz. |