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 Digitalfunk - Was kommt auf uns zu?


Digitalfunk - Was kommt auf uns zu?

\r\nDieser Beitrag soll die Bevölkerung und hauptsächtlich die künftigen Nutzer des neuen Systems mit dem Thema Digitalfunk vertrauter machen.\r\n\r\nAktueller Stand\r\n\r\nDas zukünftige Digitalfunknetz wird Deutschlandweit aufgebaut und soll das aktuelle Analogsystem ersetzen. Jedes Bundesland kann das Grundnetz weiter ausbauen. So hat sich Hessen für einen landesweiten Ausbau nach dem Versorgungsstandard GAN (Gruppe Anforderung an das Netz) 0 entschieden. (Fahrzeugfunkversorgung) In Siedlungsgebieten soll GAN 2 gewährleistet werden (Handsprechfunkversorgung in der Freifläche in Gürteltragweise). Für Großstädte ist der höchste Standard GAN 4 vorgesehen (Handsprechfunkversorgung in Gebäuden in Gürteltragweise).\r\n\r\nDas Digitalfunknetz soll bis Ende 2010 aufgebaut sein. Für Hessen starten die ersten Funkgebiete im Probebetrieb im 2. Halbjahr 2009. Dies sind die Branddirektion Frankfurt/Main sowie das Polizeipräsidium in Wiesbaden. Danach folgen die weiteren Kreise von Südhessen bis Nordhessen. Nach einer gewissen Zeit im Probebetrieb werden die Kreise dann in den Wirkbetrieb überführt.\r\n\r\nUnterschiede zum Analogfunk\r\n\r\nDer Digitalfunk bietet enorme Vorteile gegnüber des aktuellen Analogfunksystems. Der Hauptunterschied zwischen Digitalfunk und Analogfunk wird die \"Kanaltrennung\" sein. Dabei ist nicht mehr wie bisher, der ganze Landkreis auf einem Funkkanal funken, sondern jedes Funkgerät wird in einer Gruppe arbeiten. Diese Gruppen können von den verantwortlichen Stellen flexibel erstellt werden. So ist es z.B. möglich, dass alle Fahrzeuge eines Einsatzes in einer dynamische Einsatzgruppe agieren und so nur die für sie relevanten Funkgespräche mitbekommen.\r\n\r\nWeiterhin können im Digitalfunk Statusmeldungen und Textnachrichten problemlos zwischen Fahrzeugen und Leitstelle ausgetauscht werden, ohne dabei den eigentlichen Sprechfunkverkehr zu stören. (vergl. FMS)\r\n\r\nEndgeräte\r\n\r\nDie Endgeräte für den Digitalfunk werden nun nicht mehr nach 2m und 4m Funk unterschieden, sondern nach der Art der Geräte. Eine Trennung zwischen Einsatzstellenfunk und Fahrzeugfunk existiert nunmehr nur noch organisatorisch und nicht technisch.\r\n\r\nFRT (Feststationen für z.B. Feuerwachen)\r\nMRT (Fahrzeugfunkgeräte für den festen Einbau)\r\nHRT (Handsprechfunkgeräte)\r\nF-HRT (Handsprechfunkgeräte für die Bedienung mit Handschuhen)\r\n\r\nWeiterführende Links
Dieser Bericht wurde von Holger Martiker am 13.03.2009 verfasst.


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